Über Mulchmäher

Über Mulchmäher

Der Mulchmäher macht's:
schönerer Rasen mit Schnittgutabfall-Düngung!
Mulchen wird als Rasenmähtechnik immer beliebter. Das ist kein Zufall, denn der Einsatz von Mulchmähern ist ökologisch sinnvoll und hat (fast) nur Vorteile:
  • Keine aufwendige Schnittgutentsorgung, Schnittgut wird vor Ort recycelt: bis zu 30 % Zeitersparnis beim Mähen - keine Unterbrechung beim Mähen, keine Entleerung des Fangkorbs
  • Rückdüngung: Bestandteile des Rasens werden als natürlicher Dünger zurückgeführt
  • Besserer Rückhalt der Bodenfeuchtigkeit: Gras besteht zu ca. 80 bis 85 % aus Wasser - wenn es liegen bleibt, verbessert es die Bodenfeuchtigkeit. Sie müssen seltener Rasensprengen und sparen so Wasserkosten
  • Mulchen senkt die Kosten für Düngemittel: Wenn sie das Schnittgut auf dem Rasen liegen lassen, können Sie bis zu 40 % Ihres jährlichen Düngemittelbedarfs einsparen


Der einzige Nachteil, der auch nur ein solcher für den Gartenmuffel ist: Mulchen verlangt nach regelmäßigen Mäheinsätzen, in der Hauptwachstumsphase wöchentlich. Nachfolgend ein paar Erläuterungen zum Thema.

Was ist Mulchen?
Mulch ist nichts anderes als zerkleinerter organischer Abfall. Das Mulchen bezeichnet die Technik, bei der der Boden mit organischen Reststoffen bedeckt wird. Im Garten kommen als Mulch Kompost, zerkleinerte Baum- und Strauchabfälle sowie Grünabfälle, wie zum Beispiel Rasenschnitt in Betracht - daher auch der bedeutungsgleich geläufige Begriff Recyceln.

Mulchen verbessert die Bodenqualität
Um den Boden langfristig vital zu erhalten, ist es wichtig, ihm regelmäßig organische Substanz zukommen zu lassen. Regelmäßiges Mulchen schützt den Boden vor Wettereinflüssen wie Hitze oder Regengüssen:
  • Die Feuchtigkeit hält sich länger im Boden.
  • Mikroorganismen arbeiten besser.
  • Die Pflanzen werden mit den Nährstoffen der sich zersetzenden Mulchschicht versorgt.
  • Bei Hitze werden die Wurzeln kühl gehalten, der Feuchtigkeitsverlust des Bodens vermindert und Unkrautwuchs gebremst.
  • Bei starkem Regen wird durch die Mulchschicht die Verschlämmung des Bodens verhindert.
  • Gleichzeitig wirkt die Mulchschicht wie ein organischer Dünger; Regenwürmer bringen das Mulchmaterial in tiefere Bodenschichten ein und wandeln es in wertvolle Pflanzennahrung um.


Mulchen - die moderne Mähtechnik
Als Faustregel für optimale Ergebnisse mit der Mulch-Mähtechnik gilt: Sie sollten bei normalen Temperatur-bedingungen in der Wachstumsphase alle 5 Tage, bei trockenem Wetter alle 7 Tage mähen. Der Rasen sollte pro Mähgang nicht stärker als ca. 40 % bzw. 2,5-4 cm gekürzt werden, damit die sich auf der Grasnarbe ablagernde, dünne Mulchschicht schnell kompostieren kann. Die Schnitthöheneinstellung sollte zu Beginn der Wachstumsperiode erst etwas höher sein, nach und nach können Sie sie immer tiefer stellen, bis Sie Ihre "Sommerschnitthöhe" erreicht haben. Der letzte Schnitt des Jahres sollte wieder etwas höher sein.


Grundsätzlich ist es während einer extrem nassen Mähsaison besser, öfter mit größerer Schnitthöhe zu mähen, als die Schnitthöhe ständig zu verändern. Je größer die Schnitthöhe und somit die Grashalme, desto widerstandsfähiger sind die Graspflanzen gegen Krankheiten. Das gilt auch bei sehr trockenem Wetter. Je länger die Grashalme sind, desto weniger Feuchtigkeit verliert der Rasen durch Verdunstung an der Bodenoberfläche; der Boden trocknet langsamer aus.  Stellen Sie also auch bei extremer Trockenheit Ihre Schnitthöhe um 1, wenn nicht um 2 cm höher ein.

Übrigens: Forschungsergebnisse zeigen, dass Mulchen nicht zur Rasenfilzbildung beiträgt. Rasenfilz entsteht aus den Faserteilen der Graspflanze in Stamm und Wurzel, aber nicht aus dem Grashalm. Das Schnittgut besteht aus einem Teil des Grashalms, enthält 80 bis 85 % Wasser und verrottet schnell.


Unsere MotorLand-Fachverkäufer
beraten Sie gerne bei der richtigen Auswahl.